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= Sicherheitsanalyse-Bericht (MeinCMS) - 21.03.2026 = | |||
Dieser Bericht dokumentiert die aktuelle Sicherheitslage von MeinCMS nach der ersten Entwicklungsphase. Er identifiziert bestehende Schutzmechanismen und potenzielle Schwachstellen, die noch nicht behoben wurden. | |||
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== 1. Übersicht der Schutzmechanismen (Ist-Zustand) == | |||
* '''XSS-Schutz''': Verwendung von <code>Ganss.Xss.HtmlSanitizer</code> im <code>PageController</code> vor dem Speichern von Wiki-Inhalten. | |||
* '''CSRF-Schutz''': <code>[ValidateAntiForgeryToken]</code> ist auf den <code>HttpPost</code>-Methoden (<code>Create</code>, <code>Edit</code>) im <code>PageController</code> vorhanden. | |||
* '''Authentifizierung''': ASP.NET Core Identity wird verwendet. | |||
* '''Autorisierung''': Rollenbasierte Zugriffskontrolle (<code>[Authorize(Roles = "Admin")]</code>) für administrative Aufgaben (Erstellen, Bearbeiten, Historie). | |||
* '''SQL-Injection''': Verwendung von Entity Framework Core (LINQ), was standardmäßig gegen SQL-Injection schützt (keine Verwendung von <code>FromSqlRaw</code> mit unsicheren Parametern gefunden). | |||
* '''Eingabevalidierung''': Slugs werden mittels Regex im <code>PageController</code> validiert (<code>IstSlugGueltig</code>). | |||
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== 2. Identifizierte Schwachstellen & Risiken (Offen) == | |||
=== 2.1 Password Policy & Account Lockout === | |||
* '''Schwachstelle''': In <code>Program.cs</code> ist die Passwort-Mindestlänge auf nur 6 Zeichen eingestellt (<code>options.Password.RequiredLength = 6</code>). | |||
* '''Risiko''': Erhöhte Anfälligkeit für Brute-Force-Angriffe auf Admin-Accounts. | |||
* '''Status''': Lockout-Mechanismen (<code>LockoutOnFailure</code>) sind im <code>Login.cshtml.cs</code> standardmäßig auf <code>false</code> gesetzt. | |||
* '''Empfehlung''': Passwortkomplexität erhöhen (mind. 10-12 Zeichen) und Account Lockout nach X Fehlversuchen aktivieren. | |||
=== 2.2 Fehlender CSRF-Schutz in Razor-Formularen === | |||
* '''Schwachstelle''': In <code>Neuformular.cshtml</code> wird das Tag-Helper <code><form asp-action="Create" ...></code> verwendet, welches automatisch ein Anti-Forgery-Token einfügt. In <code>Edit.cshtml</code> wird jedoch ein direktes HTML-Tag <code><form action="~/Edit/@Model.Slug" ...></code> verwendet. | |||
* '''Risiko''': Wenn der <code>@Html.AntiForgeryToken()</code>-Aufruf im manuellen Formular fehlen würde, wäre die Aktion angreifbar. In <code>Edit.cshtml</code> ist er vorhanden, aber die Inkonsistenz ist eine potenzielle Fehlerquelle für zukünftige Formulare. | |||
* '''Empfehlung''': Konsistente Verwendung von ASP.NET Core Tag-Helpern. | |||
=== 2.3 Sensitive Daten in Konfigurationsdateien === | |||
* '''Schwachstelle''': Der Connection String wird direkt aus der <code>appsettings.json</code> gelesen. | |||
* '''Risiko''': Wenn diese Dateien versehentlich ins Repository eingecheckt werden (was oft passiert, trotz <code>.gitignore</code>), sind die Datenbank-Zugangsdaten exponiert. | |||
* '''Empfehlung''': Nutzung von ''Environment Variables'' oder ''User Secrets'' für die lokale Entwicklung und ''Azure Key Vault'' / ''HashiCorp Vault'' für Produktion. | |||
=== 2.4 Mass Assignment (Overposting) === | |||
* '''Schwachstelle''': Im <code>PageController.Create</code> und <code>Edit</code> werden Parameter wie <code>string slug</code> und <code>string markdownInhalt</code> einzeln entgegengenommen. Das ist sicher, solange keine komplexen Objekte direkt an Models gebunden werden. | |||
* '''Risiko''': Zukünftige Erweiterungen, die direkt <code>WikiArtikel</code> oder <code>WikiArtikelVersion</code> als Parameter binden, könnten dazu führen, dass Angreifer Felder wie <code>Id</code> oder <code>Zeitpunkt</code> manipulieren. | |||
* '''Empfehlung''': Einsatz von spezifischen '''ViewModels''' (DTOs) anstelle von direkter Bindung an Datenbank-Models. | |||
=== 2.5 Clickjacking === | |||
* '''Schwachstelle''': Es fehlen explizite Security-Header wie <code>X-Frame-Options</code> oder eine <code>Content-Security-Policy</code> (CSP). | |||
* '''Risiko''': Die Anwendung könnte in einem Iframe auf einer bösartigen Seite eingebettet werden, um Benutzer zu Aktionen zu verleiten. | |||
* '''Empfehlung''': Middleware hinzufügen, die <code>X-Frame-Options: DENY</code> oder <code>SAMEORIGIN</code> setzt. | |||
=== 2.6 Informations-Leakage durch Fehlerseiten === | |||
* '''Schwachstelle''': Die <code>Error.cshtml</code> zeigt im Development-Modus detaillierte Fehler an. | |||
* '''Risiko''': Wenn die Umgebung fälschlicherweise auf “Development” in Produktion steht, werden Stack-Traces und interne Pfade preisgegeben. | |||
* '''Status''': Die Standard-Abfrage <code>if (app.Environment.IsDevelopment())</code> in <code>Program.cs</code> ist vorhanden, was das Risiko mindert, aber die Fehlermeldung in <code>Error.cshtml</code> selbst ist sehr generisch. | |||
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== 3. Administrative Tools (UserAdmin) == | |||
* '''Sicherheit''': Das Tool <code>UserAdmin</code> liest Passwörter per <code>Console.ReadLine()</code> im Klartext ein. | |||
* '''Risiko''': Passwörter sind während der Eingabe auf dem Bildschirm sichtbar (Schulterblick-Gefahr). | |||
* '''Empfehlung''': Verwendung einer Methode zur maskierten Eingabe (Sterne statt Klartext). | |||
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== 4. Fazit == | |||
MeinCMS verfügt bereits über eine solide Basis an Sicherheitsmechanismen (Sanitization, CSRF-Tokens, Identity). Die kritischsten Punkte für die nächste Iteration sind die '''Verschärfung der Password Policy''', die '''Absicherung der Konfigurationsdaten''' und die Einführung von '''Security-Headern''' (CSP, HSTS-Tuning). | |||
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Version vom 24. März 2026, 14:10 Uhr
Hinweis: Diese Inhalte wurden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell überprüft (Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act).
Sicherheitsanalyse-Bericht (MeinCMS) - 21.03.2026
Dieser Bericht dokumentiert die aktuelle Sicherheitslage von MeinCMS nach der ersten Entwicklungsphase. Er identifiziert bestehende Schutzmechanismen und potenzielle Schwachstellen, die noch nicht behoben wurden.
1. Übersicht der Schutzmechanismen (Ist-Zustand)
- XSS-Schutz: Verwendung von
Ganss.Xss.HtmlSanitizerimPageControllervor dem Speichern von Wiki-Inhalten. - CSRF-Schutz:
[ValidateAntiForgeryToken]ist auf denHttpPost-Methoden (Create,Edit) imPageControllervorhanden. - Authentifizierung: ASP.NET Core Identity wird verwendet.
- Autorisierung: Rollenbasierte Zugriffskontrolle (
[Authorize(Roles = "Admin")]) für administrative Aufgaben (Erstellen, Bearbeiten, Historie). - SQL-Injection: Verwendung von Entity Framework Core (LINQ), was standardmäßig gegen SQL-Injection schützt (keine Verwendung von
FromSqlRawmit unsicheren Parametern gefunden). - Eingabevalidierung: Slugs werden mittels Regex im
PageControllervalidiert (IstSlugGueltig).
2. Identifizierte Schwachstellen & Risiken (Offen)
2.1 Password Policy & Account Lockout
- Schwachstelle: In
Program.csist die Passwort-Mindestlänge auf nur 6 Zeichen eingestellt (options.Password.RequiredLength = 6). - Risiko: Erhöhte Anfälligkeit für Brute-Force-Angriffe auf Admin-Accounts.
- Status: Lockout-Mechanismen (
LockoutOnFailure) sind imLogin.cshtml.csstandardmäßig auffalsegesetzt. - Empfehlung: Passwortkomplexität erhöhen (mind. 10-12 Zeichen) und Account Lockout nach X Fehlversuchen aktivieren.
2.2 Fehlender CSRF-Schutz in Razor-Formularen
- Schwachstelle: In
Neuformular.cshtmlwird das Tag-Helper<form asp-action="Create" ...>verwendet, welches automatisch ein Anti-Forgery-Token einfügt. InEdit.cshtmlwird jedoch ein direktes HTML-Tag<form action="~/Edit/@Model.Slug" ...>verwendet. - Risiko: Wenn der
@Html.AntiForgeryToken()-Aufruf im manuellen Formular fehlen würde, wäre die Aktion angreifbar. InEdit.cshtmlist er vorhanden, aber die Inkonsistenz ist eine potenzielle Fehlerquelle für zukünftige Formulare. - Empfehlung: Konsistente Verwendung von ASP.NET Core Tag-Helpern.
2.3 Sensitive Daten in Konfigurationsdateien
- Schwachstelle: Der Connection String wird direkt aus der
appsettings.jsongelesen. - Risiko: Wenn diese Dateien versehentlich ins Repository eingecheckt werden (was oft passiert, trotz
.gitignore), sind die Datenbank-Zugangsdaten exponiert. - Empfehlung: Nutzung von Environment Variables oder User Secrets für die lokale Entwicklung und Azure Key Vault / HashiCorp Vault für Produktion.
2.4 Mass Assignment (Overposting)
- Schwachstelle: Im
PageController.CreateundEditwerden Parameter wiestring slugundstring markdownInhalteinzeln entgegengenommen. Das ist sicher, solange keine komplexen Objekte direkt an Models gebunden werden. - Risiko: Zukünftige Erweiterungen, die direkt
WikiArtikeloderWikiArtikelVersionals Parameter binden, könnten dazu führen, dass Angreifer Felder wieIdoderZeitpunktmanipulieren. - Empfehlung: Einsatz von spezifischen ViewModels (DTOs) anstelle von direkter Bindung an Datenbank-Models.
2.5 Clickjacking
- Schwachstelle: Es fehlen explizite Security-Header wie
X-Frame-Optionsoder eineContent-Security-Policy(CSP). - Risiko: Die Anwendung könnte in einem Iframe auf einer bösartigen Seite eingebettet werden, um Benutzer zu Aktionen zu verleiten.
- Empfehlung: Middleware hinzufügen, die
X-Frame-Options: DENYoderSAMEORIGINsetzt.
2.6 Informations-Leakage durch Fehlerseiten
- Schwachstelle: Die
Error.cshtmlzeigt im Development-Modus detaillierte Fehler an. - Risiko: Wenn die Umgebung fälschlicherweise auf “Development” in Produktion steht, werden Stack-Traces und interne Pfade preisgegeben.
- Status: Die Standard-Abfrage
if (app.Environment.IsDevelopment())inProgram.csist vorhanden, was das Risiko mindert, aber die Fehlermeldung inError.cshtmlselbst ist sehr generisch.
3. Administrative Tools (UserAdmin)
- Sicherheit: Das Tool
UserAdminliest Passwörter perConsole.ReadLine()im Klartext ein. - Risiko: Passwörter sind während der Eingabe auf dem Bildschirm sichtbar (Schulterblick-Gefahr).
- Empfehlung: Verwendung einer Methode zur maskierten Eingabe (Sterne statt Klartext).
4. Fazit
MeinCMS verfügt bereits über eine solide Basis an Sicherheitsmechanismen (Sanitization, CSRF-Tokens, Identity). Die kritischsten Punkte für die nächste Iteration sind die Verschärfung der Password Policy, die Absicherung der Konfigurationsdaten und die Einführung von Security-Headern (CSP, HSTS-Tuning).
Hinweis: Diese Inhalte wurden mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt und redaktionell überprüft (Transparenzhinweis gemäß Art. 50 EU AI Act).